Retrospectiva III

Unsere weitere Route mit Zeitplan, die wir vor drei Monaten auf diesem Kanal publiziert hatten Retrospectiva II, konnten wir nicht einhalten. Gemäss diesem wären wir bereits auf dem Rückweg aus Ecuador, Peru durchquerend. Nun stehen wir aber kurz vor dem ersten Grenzübertritt nach Ecuador und haben von diesem Land noch nichts gesehen.
Aber lies selber, was uns davon abhielt, schneller vorwärts zu kommen …

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Weiss gepunktet – frühere Reiseroute; weiss – aktuelle Route; gelb gestrichelt – Landesgrenzen; grün gepunktet – geplante Weiterreise. Die Nummern 1-8 sind im Text referenziert

Itinerario

Die Reiseroute durch den Oriente Boliviens, östlich von Santa Cruz, legen wir entlang der Jesuitenkirchen Schmid, Roth & Co. und sind beeindruckt. Nicht nur von den kunstvoll restaurierten Kirchen, auch von der Kultur und Kunst, die gelebt und jeweils an die nächste Generation weiter gegeben wird. Dies drückt sich besonders reizvoll in der Musik aus, die zumindest im Dorf Santa Ana bis spät in die Nacht gespielt wird. Durch vogelreiches Tiefland mit vielen Militärkontrollen (narcotráfico?) gelangen wir an die Grenze mit Brasilien (1, siehe Karte), die wir am 3. Juni überqueren. Die Reise durch die Region Pantanal „kostet“ uns einen ganzen Monat. Etwas länger als geplant aber absolut lohnenswert. Zudem geniessen wir die brasilianische Gastfreundlichkeit und dem gut entwickelten Tourismus. Otro mundo verglichen mit Bolivien. Dahin geht es nach dem Pantanal-Abstecher zurück, um mehr vom Tiefland, den Jesuitenkirchen und schliesslich der Region Amazonía zu erleben. Zwei Wochen verbringen wir im Nationalpark Madidi (2) und werden trotz hohen Erwartungen nicht enttäuscht. Über eine fast schon epische, lange Piste und einige Strassensperren gelangen wir ins Hochland, den Altiplano, und erleben „das andere“ Bolivien. Es dominiert eine Ellenbogengesellschaft, die den Tourismus gewohnt ist, und sich nicht scheut, davon übermässig Profit zu machen, ohne jedoch offener oder freundlicher zu sein — eher das Gegenteil ist der Fall. Auch haben die traditionell gekleideten Frauen meist einige Kilos zu viel auf den Rippen, was im Tiefland rar ist.
Die landschaftlich schöne Region des Titicacasees (3) ist in urbanen Gebieten etwas verschandelt mit hässlichen Gebäuden und herumliegendem Abfall, aber da sind noch viele Ecken, sowohl in Bolivien wie auch in Peru, wo man wunderschön campen und verweilen kann. Etwas, das wir bei unserem Besuch dieser Region vor zehn Jahren gerne gemacht hätten, aber wofür wir als Rucksacktouristen nicht ausgerüstet waren.
Wir fahren in den peruanischen Anden Richtung Norden und schätzen die Freundlichkeit der Leute (jeder, der uns erstaunt nachsieht, winkt zurück und lacht), bewundern die manuelle Bewirtschaftung der Felder in den Steilhängen und das einfache Leben der Leute hier. Die Strassen sind wunderbar geteert — etwas, was wir seit Bolivien wieder zu schätzen wissen — und derart kurvenreich, dass wir kaum vorwärts kommen. Die Cordillera Blanca (4) bildet ein absolutes Highlight. Diese Bergwelt mit Gletschern, die wir sowohl erfahren wie auch erwandern, fasziniert uns, und wir freuen uns jetzt schon, mehr davon auf unserer Rückreise durch Peru zu erleben.

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Jesuitenkirche San José de Chiquitos
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Die etwas andere Jesuitenkirche von Urubichá
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Titicacasee auf 4000 m.ü.M
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Majestätische Kirche Copacabanas (letzter Ort in Bolivien)

Ein bisschen Brasilien

Unsere Visite in Brasilien war ursprünglich nicht geplant, aber wir sind froh, diese Entscheidung getroffen zu haben und während einem Monat das grösste Land Südamerikas, das fünftgrösste der Welt, beschnuppern zu können. Nicht dass wir von der kleinen Ecke, die wir gesehen haben, auf das ganze Land schliessen könnten (wir waren in zwei von insgesamt 26 Provinzen und haben damit nur 10% der Fläche Brasiliens bereist), aber die Region Pantanal macht Lust auf mehr, und wir waren bestimmt nicht das letzte Mal in Brasilien. Allerdings werden wir fürs nächste Mal weiter an unserem Portugiesisch arbeiten.
Die Tiererlebnisse in diesem riesigen Feuchtgebiet sind einmalig, und wie der Tourismus hier organisiert ist, sehr entspannend Muito Bonito. Dass wir unsere Reise- und Unterwassererlebnisse zusammen mit den Engländern Marcus und Julie erleben, ist eine tolle Abwechslung. Neben den Bootsafaris und Schnorchelerlebnissen, besuchen wir auch den Nationalpark Chapada dos Guimarães (5), ein massives, zerklüftetes Tafelland aus rotem Sandstein, das sich emporhebt aus grünen Flusstälern, die allesamt in die Region des Pantanal abfliessen.

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Das Pantanalteam. Wir mit Julie und Marcus
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Kaimane sind sehr verbreitet im Pantanal. Kurz vor unserer Ausreise, bekommen wir von einem armen Brasilianer zwei wunderschöne Stücke dieses weissen Fleisches geschenkt. Wir assen fast drei Tage daran, es war aber sehr lecker

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Bilder vom Nationalpark Chapada dos Guimarães. Hier im Vordergrund eine Felsformation mit dem Namen Hahnenkamm

Urwald

Nachdem wir von unserem Besuch der Chalalán-Lodge im Madidi Nationalpark im Jahre 2006 nachhaltig fasziniert waren, sollte dieser Teil Boliviens ein Schwerpunkt unserer Reise werden. Darum besuchen wir, von der abgeschiedenen Basis Rurrenabaque, zwei Ecken des üppigen Urwaldes, jeweils für fünf Tage, mit hochkarätigen Führern. Mehr noch als die Pflanzen- und Tiervielfalt, die wir sehen, beeindruckt uns die Naturverbundenheit der guías, welche allesamt im Dorf San José de Uchupiamonas Outback Südamerika, Teil 3 aufgewachsen waren. Zudem lernen wir viel über das Vögel-Beobachten und schätzen das leckere Essen, das zumeist aus lokalen Spezialitäten besteht. Die Plage von stechenden Insekten hält sich in Grenzen, und die angenehmen Temperaturen von 25-30°C machen das Tragen von langer Kleidung erträglich. Mit unangenehmer Hitze und vielen Mücken kämpften wir allerdings vorher, zwischen Trinidad (6) und Rurrenabaque. Die Strasse ist sehr staubig und voller Löcher und Wellblech. Just in Trinidad treffen wir die beiden Schweizer Kathrin und Andreas, denen wir vor langer Zeit in Patagonien begegneten und mit denen wir uns seit ein paar Monaten per Mail austauschen. Eine freudige Überraschung aber fast schon ironisch, dass dies unsere heissesten Tage waren: ausgerechnet mit den beiden, die Kälte lieben (sie haben Campingerfahrung in Sibirien im Winter!), fahren wir quer durch die Provinz El Beni. Zu Viert ist aber der tägliche Kampf um einen sicheren und gemütlichen Campingplatz halb so schlimm.

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Auch kleine Bewohner des Dschungels geniessen unsere volle Aufmerksamkeit
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Der Toucan mit seinem imposanten Schnabel ist Olivers Liebling
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Ein junger Brüllaffe
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Hübsche Plaza Trinidads
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Mystische Morgenstimmung an der Laguna Suaréz, Trinidad
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Kathrin, Andreas und Ihr treuer Reisebegleiter der Frosch

Kurven, Kultur und Minen in den peruanische Anden

Nach dem Titicacasee fahren wir über Cuzco, wo wir nur für ein fabelhaftes Mittagessen stoppen (weil aktuell übervoll mit Touristen), nach Ayacucho LINK Über den Dächern Ayacuchos. Wir geniessen die guten Strassen und die oft schönen Aussichten von all den Pässen, die wir überqueren. Die Patchworklandschaft ist faszinierend aber mit der Zeit auch eintönig. Immer wieder fahren wir hoch auf 4000 m.ü.M. und wieder runter auf 2000, zum Teil mehrfach am Tag. Fast so präsent wie die Kurven sind die farbigen Feste in Peru. Egal welcher Wochentag, irgend einen Grund zum Feiern scheint es immer zu geben, und dann wird das ganze Dorf mobilisiert. In Acobamba (7) treffen wir, auf einer alten Hacienda stehend, auf die beiden Schweizer Iris und Stefan, die in ihrem Land Rover Defender seit 2.5 Jahren in Südamerika unterwegs sind. Der erste Abend ist so gemütlich, dass wir noch einen Tag anhängen und dieser beschert uns sogar ein Nachtessen vor dem Kaminfeuer. In den kommenden 10 Tagen werden wir die beiden immer wieder treffen. Der Weg nach Chavín den Huántar (8), mit der zauberhaften Ruine der Chavines, welche hier 1200- 500 v.Chr. lebten, führt einmal bewusst und zweimal unbewusst an riesigen Tagebauminen vorbei — mit all den Nebeneffekten wie guten Strassen, Veränderung der Landschaft, Staubglocken in der Luft und modernen Siedlungen. Beim Strassenbau zur Antamina fand man sehr bemerkenswerte Dinosauerierspuren, die wir bewundern.
Und dann endlich die grossen, weissen Riesen der Cordillera Blanca, und Strassen die dicht an den Gletschern vorbei führen. Noch schöner ist es jedoch zu wandern und Lagunen zu entdecken. Wir hätten bis dahin mehrere dutzend sitios arqueológicos besuchen können, nehmen uns aber nur die wichtigsten vor, die gut erhalten, dokumentiert oder mit Führer besucht werden können. So ist die nächste Stätte Huamachuco, eine mehrteilige Ruine von 400 v.Chr. in wunderschöner Lage auf einem Plateau auf 3600 m.ü.M. Mauern bis zu zwei Stockwerke hoch (von insgesamt vier) sind erhalten und erinnern an Türme, wo Zeremonien abgehalten oder Tote begraben wurden. In Cajamarca, einer wunderschönen Stadt mit kolonialen Gebäuden, vertiefen wir den Einblick in die Geschichte weiter, wohnen dem Fest Santa Rosa bei und lassen uns kulinarisch verwöhnen. Die peruanische Küche ist weltbekannt!

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Iris und Stefan vor der Hacienda la Florida
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Eindrückliche Dinosauerierspuren
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Die Antamina
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Der Tempelbau von Chavín de Huantar
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Ruinen von Huamacucho
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Diese Herren messen sich im Zusammenspiel von Flöte und Trommel
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Schöne Gasse in Cajamarca

Numéricos

  • 9150 gefahrene Kilometer
  • Pannen
    • Ein winziges Loch im linken Vorderreifen, das wir flicken konnten.
    • Unser Kühlschrank hat leider den Geist aufgegeben. Nachdem er an der Goldcoast in Australien beim Waeco-Importeur vor neun Monaten bereits repariert wurde, haben wir beschlossen, einen neuen zu besorgen. Oliver ist es gelungen, das gleiche Modell in Brasilien zu beschaffen, allerdings mussten wir etwas länger als versprochen auf ihn warten und schlussendlich wurde es knapp mit dem einmonatigen Visum für Brasilien.
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Juhu! Der Kühlschrank ist da! Direkt auf den Campingplatz geliefert in Bonito
  • 3 Grenzübertritte (Bolivien – Brasilien – Bolivien – Peru)
  • 3 mal die Autofähre benutzt
  • 35% der Zeit (Monate Juni – August) in Bolivien, 31% in Brasilien und 34% in Peru verbracht

¡Barbaro!

Wiederum haben wir viele tolle Morgen- und Abendstimmungen erlebt

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Abendstimmung auf der Transpantaneira (Nordpantanal), Brasilien
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Morgenstimmung im südlichen Pantanal, Brasilien
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Der Monolith von Chochís im Abendlicht, Bolivien
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Laguna Suarez bei Trinidad, Bolivien
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Dämmerung auf der Plaza in Ayacucho, Peru
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Verschneite Bergspitzen der Cordillera Blanca im Morgenlicht von unserem Camp
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Barbaro, Dass wir gleich mehrfach einen Jaguar gesehen haben!
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Die vielen Schweinchen, welche wir immer wieder antreffen, haben es Jeannine angetan
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Wanderung mit zauberhafter Aussicht an der Laguna Parón in der Cordillera Blanca, Peru

¡Lástima!

Unter Reisenden ist bekannt, dass das Tanken in Bolivien mit einem ausländischen Fahrzeug und Nummernschild kein Kinderspiel ist. Man bezahlt offiziell fast den dreifachen Preis, falls man denn überhaupt Diesel bekommt. In Santa Cruz versuchen wir unser Glück an sechs verschiedenen Tankstellen. Um die Tanksäule freizuschalten, muss der Tankwart das Autokennzeichen elektronisch erfassen und das wollte partout nicht funktionieren. Bei der letzten Anlaufstelle empfiehlt uns die Tankwartin, ein 20-Liter-Bidon für 20 Bolivianos (knapp 3 CHF) zu kaufen, und den Tank damit zu befüllen. Wir bezahlen so zwar nur den Lokalpreis (0.53 CHF), aber die mühsame Arbeit: Befüllen des Bidons an der Tanksäule, zum Auto schleppen, umständlich mit einem Trichter in den unangenehm hoch gelegenen Tank füllen, ist es nicht wert. Später finden wir auf dem Land Tankstellen, wo wir bis zu 80 Liter direkt in den Tank gefördert bekommen und erst noch für den Lokalpreis. Doch in der letzten Woche, zurück in den Anden, müssen wir uns oft mit 20 Litern Diesel von zweifelhafter Qualität begnügen.

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Ohne Sauerei geht diese Übung leider nicht

In Peru wird bei jeder Gelegenheit gehupt. Zum Grüssen, Warnen, Belehren, Danken. Mittlerweile tun wir es ihnen gleich.

Der herumliegende Abfall in Bolivien und Peru am Strassenrand ist unsäglich. Peru unternimmt Anstrengungen mit richtiger Entsorgung, und in den Städten hat es zum Teil „Küderautos“, aber in den zwei Monaten in Bolivien haben wir in Santa Cruz bloss zwei und in Rurrenabaque ein „Küderauto“ gesehen.

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Das Finden von Übernachtungsplätzen in Bolivien und weiten Teilen Perus ist anstrengend. Campingplätze im eigentlichen Sinn gibt es in beiden Ländern kaum, und normalerweise hilft uns die App iOverlander, die von Reisenden wie uns mit Informationen gefüttert wird. Da aber das Tiefland Boliviens von vielen ausgelassen wird, gibt es dazu wenig Tipps. In den Anden Perus ist es oft so steil, dass es aussichtslos ist, irgendwo das Auto vernünftig stellen zu können, und wenn da mal eine Option wäre, ist dies sicher der Parkplatz eines Hauses. Leute hat es auch in diesem Land überall!

Bei unserer ersten Einreise nach Bolivien, bekommen wir das Zollpapier für Kasbah mit einer Gültigkeit von 3 Monaten und darauf ist der Besitzer des Fahrzeuges vermerkt. Dieses Papier müssen wir bei der Ausreise nach Brasilien deponieren und bekommen vier Wochen später, bei der erneuten Einreise, ein anderes Formular ausgefüllt, auf dem es heisst: Besitzer und Lenker des Fahrzeuges. Wir bemerken den Unterschied nicht und halten an unserer Routine des täglichen Fahrerwechsels fest. An einem Fahrtag von Jeannine, erfahren wir dann zum zweiten Mal die Korruption der Polizei. Der Beamte besteht darauf, dass die señora keine Fahrerlaubnis habe und dies einem schweren Delikt entspreche. Anstatt mit einer Busse kommen wir mit einem Schmiergeld davon — ungern! Von Bolivianern wird uns später empfohlen, von der Änderung des Dokumentes abzusehen. Dieser Aufwand würde sich nicht lohnen und die Chance sei gross, dass sie beim nächsten Mal etwas anderes fänden …

¡Migas!

Da wir Respekt davor hatten, in Brasilien nur spärlich kommunizieren zu können, wollten wir uns ein paar Wörter Portugiesisch aneignen und haben dafür die tolle App Mosalingua http://www.mosalingua.com/de/ verwendet. Mit rund 10 Minuten täglichem Aufwand, lernt man in einem Monat gut und gerne 300 Wörter und Ausdrücke.

Kasbah hat schon diverse Namen gekriegt: la machina, el carrito, el camioncíto, la cocina rodante, la mobilidad, und einmal hat ein Bewunderer des Autos seinen Freunden erzählt: «tienen todo; cocina, comedor, dormitorio» (sie haben alles im Auto: Küche, Ess- und Schlafzimmer).

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In Bolivien übernachten wir öfter in kleinen Dörfern auf der Plaza, doch erst, nachdem wir mit den herumsitzenden Leuten gesprochen haben. Dabei werden wir mehrfach gefragt, was wir denn aus unserem Fahrzeug verkauften …

In Rurrenabaque lassen wir mal wieder unsere Wäsche waschen, wählen eine Wäscherei in einem Hinterhof mit freundlicher Bedienung. Beim Abholen dämmert es Oliver, dass wir genau in dieser Wäscherei, mit dem selbst gebauten Trockner, vor 10 Jahren Kunden waren. Ein Lacher und ein Erinnerungsfoto des stolzen Besitzers und Erbauers des Wäschetrockners

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Überall und immer wird gewaschen. Sei es im Waschtrog vor dem Haus, in Flüssen oder in der Ablaufrinne neben der Strasse. Und wenn man schon dabei ist – die Wäsche ist nur eine Sache, für Kinder und Autos gilt dasselbe.

Je mehr wir nach Norden reisen in Peru, desto höher werden die Hüte der Frauen

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Hutmode am Titicacasee
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Hutmode in Carhuaz

In Peru werden wir beim Einkaufen oder Verhandeln oft Mami / Mamita oder Papi / Papito genannt. Dies scheint hier Umgangssprache zu sein und wird nicht nur gegenüber gringos verwendet.

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Das Einkaufen auf peruanischen Märkten macht so richtig Spass

Próximamente

Grenzübertritt nach Ecuador (anfangs September) und Rundreise durch dieses Land. Richtungswechsel nach Süden. Durch Peru (inkl. Machu Picchu) nach Nordchile reisen (Oktober), Anden überqueren nach Argentinien (noch unklar auf welchem Breitengrad) und dort die Provinz Missiones und die Iguazu Fälle ansteuern (November).

Nützliches Vokabular

el narcotráfico – Drogenhandel
el mundo – Welt
otro mundo – eine andere Welt
el guía – (Touristen-)Führer
la hacienda – Landgut
el sitio arqueológico – archäologische Stätte
la cocina rodante – fahrbare Küche

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