Retrospectiva IV

Gemäss dem Ausblick in der letzten Retrospectiva würden wir jetzt aus Argentinien schreiben. Natürlich kam es anders als geplant, und wir sind seit dem 31. Oktober in Kolumbien. Ebenfalls entgegen unserem Plan nicht als Rucksackreisende, sondern in gewohnter Weise mit unserem Auto Kasbah. Aufgrund der weiteren „Verspätung“ in Ecuador und den klimatischen sowie saisonalen Bedingungen, haben wir von einer Rückkehr in den Süden abgesehen. Damit haben wir nicht nur den Touristenmagneten in Peru, Machu Michu, sondern auch die Iguazu Fälle in Argentinien (zum dritten Mal in diesem Land ohne einen Besuch!) und den Norden Chiles ausgelassen. Es wird wohl eine nächste Reise nach Südamerika geben.

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Weiss gepunktet – frühere Reiseroute; weiss – aktuelle Route; gelb gestrichelt – Landesgrenzen; grün gepunktet – geplante Weiterreise. Die Nummern 1-9 sind unten im Text referenziert

Itinerario

Auch in den letzten Tagen in Peru schauen wir uns noch einmal einen sitio arqueolgico an, eines von mehreren (gemäss den Reiseführern) „neuen“ Machu Pichus. So wird Kuelap (1, siehe Karte) angepriesen. Ein Vergleich, den wir nicht nachvollziehen können, und der Ort begeistert uns wenig. Besser gefallen uns die Wanderungen im Regenwald und das fruchtbare Land beim Grenzübergang zu Ecuador, wo neben Kaffee und exotischen Früchten auch Reis und Baumwolle angepflanzt wird.
Nach eher beschwerlichen Suchen von Übernachtunsplätzen in Peru lassen wir uns bei unserem ersten Halt in Ecuador, in Vilcabamba Die Stadt der Alten, gleich eine Woche nieder. Von dort aus erkunden wir die Gegend meist mit unseren Fahrrädern, welche in den vergangenen drei Monaten relativ fleissig zum Einsatz kamen.
Die Wanderung entlang eines exponierten Grates im Podocarpus Nationalpark (2) finden wir atemberaubend, obwohl wir von einer Regenfront nicht verschont bleiben. Die Stimmung ist mystisch und die Pflanzenwelt berauschend.

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Von der Stadt Cuenca (3) (s.unten) machen wir einen Abstecher in den für die eindrückliche Páramo-Landschaft bekannten Nationalpark Las Cajas. Wir erleben die Gegend als äusserst karg, nass und kalt (liegt 4000 m.ü.M) und sehen von langen Wanderungen ab. Auf einer sehr breiten und von Leitplanken gesäumten Strasse gelangen wir nach Baños (4) La Ciudad Azul und erfahren wieder einmal die Einschränkung als Autoreisende (im Gegensatz zu Fahrradreisenden), dass man nur mit grossen Schwierigkeiten anhalten kann zum Fotografieren, um die Blase zu leeren oder ein Picknick zu machen. Dies gilt für weite Teile Ecuadors.

Die Wanderungen in der trockenen Gegend von Quilotoa sind traumhaft und ein wunderbarer Kontrast zur üppig grünen Landschaft weiter im Süden.

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Die windige Kraterumrundung bietet wandern der Extraklasse

Für zwei Wochen tauschen wir unser gewohntes Bett im Kasbah gegen Hotelbetten ein. Auf Galapagos (5) und in der Stadt Quito. Und dann kommt der grosse Moment, dass wir nach rund 11 Monaten auf der südlichen Halbkugel wieder in die nördliche Hemisphäre wechseln. Wir bleiben in der hübschen Finca António „kleben“ Todo orgánico. Für die Fahrt nach Ibarra, über mehrere Bergkreten und vorbei an Lagunen, lassen wir uns Zeit. Der Abstecher an die Pazifikküste nach Las Peñas (6) lässt uns ein ganz anderes Ecuador Die Auto-Bahn erleben.

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Fischerstrand in Las Peñas
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Die Bootsfahrt durch das Mangrovengebiet ist einmalig

Im Gegensatz zur zeitaufwändigen, weil ineffizienten Ausreise aus Ecuador, ist die Einreise nach Kolumbien ein Kinderspiel. Am ersten Tag in diesem Land jährt sich unser Unterwegs-Sein zum zweiten Mal. Ein Grund, mal wieder besonders dankbar zu sein für diese wundervolle Reiseerfahrung, die wir zusammen erleben dürfen.

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Wir tauchen ein in die künstliche, touristische und uns eher unbekannte Welt der Laguna La Chota (7). Holzchalets, venezolanische Gondeln und zig kulinarische Angebote werden entlang dem zur Lagune führenden Kanal offeriert. Wir haben den Ort fast für uns allein und lassen uns bei Sonnenaufgang auf die Lagune rausfahren. Zauberhaft.

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Kitschig aber schön
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In diesen Häusern wohnen auch Einheimische, die aber ausschliesslich fischen oder im Tourismus arbeiten

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Der Rand des kolumbianischen Amazonas offeriert schwülheisses Klima und einen eigenartigen Backpackergroove, sodass wir nach einer Nacht wieder in die Cordillera Central zurück fahren. Weil sowohl die Fahrt nach Mocoa wie auch zurück spektakulär ist, hat sich das allemal gelohnt.

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Diese schmale, kurvenreiche und abschüssige Strasse von Pasto nach Mocóa heisst trampolin de lo muerte (Trampolin zum Tod)

In San Agustín und Tierradentro entdecken wir die traditionelle Toten- und Gräberkultur alter Völker und harren im wundervollen Casa de Nelly in San Agustin am Kaminfeuer einige Regentage aus. Diese kommen wenig überraschend, da der November in Kolumbien in den Reiseführern als überall sehr nass beschrieben wird. Die Stadt Popayán (8), auch ciudad blanca (weisse Stadt) genannt, offeriert tatsächlich weiss getünchte Kolonialgebäude, kommt aber an einem Feiertag eher verschlafen und ruhig daher. Um dem launischen Wetter zu entfliehen, ist unser nächstes Ziel die Karibikküste. Diese erreichen wir nach mehreren Haltestationen Ende November. Die Reise ist sehr abwechslungsreich, reicht von bizarrer Wüstenlandschaft in der Desierto De Tatacoa, über die 8-Millionenstadt Bogotá (die wir zu einem späteren Zeitpunkt richtig besuchen werden), das Bilderbuchdorf Barichara und die ärmeren Ortschaften in der Guajira, wo heute ein Grossteil der indígenas Kolumbiens leben. Am Cabo de la Vela (9) geniessen wir das erste karibische Strandcamp.

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Die Desierto De Tatacoa, ein Werk von jahrzehntelanger Erosion
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Das Vorzeigedorf Barichara. Hübsche Kolonialgebäude treffen wir aber überall in Kolumbien immer wieder an und können kaum genug davon bekommen
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Unser erstes Strandcamp an der Karibikküste

Äquator

Wir haben ihn gleich mehrfach „überfahren“ und auch in Mitad del mundo Halt gemacht. Allerdings gibt es kein Bild von uns mit dem legendären Monument, das übrigens gar nicht am „Nullpunkt“ steht. Es ist aber das Herz einer neuen Anlage, die an einen Vergnügungspark erinnert. Auch das nahe gelegene Museo Solar Inti Ñan, welches physikalische Experimente verspricht, die nur am Äquator funktionieren sollen, ist eine Enttäuschung.

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Minimaler Schatten am Äquator

Nebelwald und Vögel

Immer noch tief beeindruckt von den Erinnerungen an die Vogellodge Sadiri in Bolivien Im Vogelparadies von Sadiri, versuchen wir sowohl in Peru wie auch in Ecuador diese Erfahrungen zu erweitern. Ohne Führer ist das jedoch ziemlich aussichtslos. Nur können wir in der Abra Patricia in Peru keinen solchen bekommen und in der Maquipucunalodge in Ecuador, wo wir einen solchen im voraus reservieren und bezahlen, erfüllt dieser in keiner Weise unsere Erwartungen. Anstatt der Erinnerung an schöne Vögel, nehmen wir ein anderes, fast so nachhaltiges Souvenir mit: Dutzende, fürchterlich juckende Flecken im Lendenbereich, die uns derart irritieren, dass wir für ein paar Tage Antihistamine schlucken. Unsere Nachforschung ergibt, dass es sich um sogenannte Chiggers (Englisch) handelt. Milbenähnliches Ungeziefer, das sich von lebenden Hautzellen ernährt. Um an diese zu kommen, injizieren sie dem Opfer über den Speichel ein Enzym, welches im menschlichen Körper eine heftige Abwehrreaktion auslöst – das Jucken ! Die Chiggers sind mikroskopisch klein und deshalb ein unsichtbarer Feind. Man kann sich lediglich gegen sie schützen, indem man lange Kleidung trägt (machten wir), das Hemd in die Hose stopft (machten wir) und sich nach dem Aufenthalt im Wald sofort mit warmem Wasser und Seife duscht (machten wir nicht sofort). Die Kleider sollten danach warm gewaschen werden, was in Ecuador ein schwieriges Unterfangen ist, wird doch fast ausschliesslich kalt gewaschen. Also machte das Jeannine von Hand mit kostbarem, selbst geheiztem Wasser. Nur schade, dass Oliver ein kontaminiertes Kleidungsstück entging, und er sich damit einen massiven Rückfall einhandelte. Wir wurden die Biester erst nach drei Wochen los und tragen heute noch unschöne Flecken …

Strohhüte und Ethnographisches

Die Stadt Cuenca bietet nicht nur viele koloniale Gebäude sondern auch tolle Museen. Insbesondere das ethnographische Museum, das die zahlreichen indigenen Kulturen Ecuadors toll in Szene setzt. Die ausgestellten Schrumpfköpfe berühren die Besucher gruselig. Wir sind erstaunt, dass die bekannten Panamahüte, in welchen sich schon manch prominente Person ablichten liess, nicht in Panama, sondern in Ecuador hergestellt werden. Die aufwändige Verarbeitung der Fasern der Toquilla-Palme wird uns im Hutmuseum der Firma Barrancas gezeigt. Wir sind so angetan, dass wir uns neu „behuten“ …

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In einem wochenlangen spirituellen Ritual werden die Köpfe von wichtigen Stammesvertretern zum Schrumpfen gebracht, und in dieser Form dann verehrt
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Wir hatten die Qual der Wahl …

Galapagos

Der Besuch dieser Inselgruppe ist eines der absoluten Highlights der bisherigen Reise. Nicht nur die Tierwelt ist vielfältig und reich vorhanden, sondern auch die wechselnde Vegetation auf jeder Insel ist unvergleichlich schön. Den beschwerlichen Start Die Beinahe-Kreuzfahrt, Teil 1, Die Beinahe-Kreuzfahrt, Teil 2Die Kreuzfahrt, Teil 3 haben wir schon fast vergessen.

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Quito

Die Hauptstadt Ecuadors ist bekannt für seine historische Altstadt, die – unbestritten – schön ist. Unser persönlicher Höhepunkt ist aber die Entdeckung des Künstlers Guayasamín. Er hat sich zu Lebzeiten mit der Planung der Capilla del hombre ein Denkmal gesetzt und spezifisch dafür Werke geschaffen, welche er zwar vor seinem Tod nicht fertig stellen konnte, aber seine Stiftung sorgte für die Vollendung in seinem Sinn. Dieses Museum, sowie sein Wohnhaus nebenan mit Atelier, kann heute besucht werden. Die Führungen, welche wir hier und in anderen Museen in Quito genossen waren Extraklasse.

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Compañía de Jesus – die schönste Kirche Ecuadors in barockem Stil (Quelle: Wikipedia). Man sagt über den Barock: Tenían miedo del vacío (sie hatten Angst vor leeren Flächen)
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Die Capilla del hombre mit toller Sicht über die Stadt Quito
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Die Capilla von innen mit den Werken von Guayasamín
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Die Gartenanlage vor dem Wohnhaus Guayasamíns, heute auch Teil der Museumsanlage

Wo sind denn die Vulkane ?

Die letzten Tage in Ecuador verbringen wir im Nationalpark El Angel, wo wir den 4WD-Spuren von Kathrin und Andreas folgen (wir trafen sie zuerst in Bolivien, dann in Quito, im Nebelwald und nördlich von Bogotá wieder). Aufgrund von viel Regen (dem wir, im Gegensatz zu den beiden, glücklich auswichen) wurde aber leider die Piste so verschüttet, dass wir etwa in der Hälfte zur Umkehr gezwungen werden. Trotzdem ist dies eines der besten Fahrerlebnisse in Ecuador, und wir lernen die einzigartigen Freilejones kennen. Von der fotogenen Laguna El Voladero sehen wir die schneebedeckten Vulkane Cayambe (5717 m.ü.M) und Cotacachi (4944 m.ü.M). Am letzten Tag bekommen wir also doch noch zwei der legendären Vulkane dieses Landes zu sehen. Bisher hatten wir nicht einmal den Cotopaxi (5877 m.ü.M) gesehen, obwohl wir mehrere Tage in Quito verbrachten. Er versteckte sich, wie alle anderen Schneeberge, in Wolken oder Nebel.

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Blick auf die Laguna El Voladero
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Vulkan Cayambe mit den Freilejones im Vordergrund
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Freilejones so weit das Auge reicht

Kolumbien

Kolumbien ist aktuell aufgrund des vielen Regens fast überall wunderbar grün. Sogar in der Wüste hat es bei uns geregnet … Dank den Anstrengungen der Santos-Regierung, die FARC zu entwaffnen, ist das Land relativ sicher zu bereisen. Trotzdem sind wir zurückhaltend mit campen in der Wildnis und informieren uns immer vor Ort über die aktuelle Situation. Viel mehr über dieses Land folgt in Blogs und der nächsten Retrospectiva.

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Numéricos

  • 5812 gefahrene Kilometer
  • Ein defekter Rückspiegel aber keine nennenswerte Autopanne
  • 2 Grenzübertritte (Peru – Ecuador – Kolumbien)
  • Null mal die Autofähre benutzt
  • 7 % der Zeit (Monate September – November) in Peru, 59 % in Ecuador, 34 % in Kolumbien verbracht

¡Barbaro!

In Kolumbien würde barbaro (= toll!) übrigens als chevere bezeichnet

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Die zauberhaften Gocta-Wasserfälle in Peru erreichen wir über eine wunderbare Wanderung in üppigem Regenwald

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Schöne Kirchen begegnen uns immer wieder. Hier ein besonders hübsches Exemplar: Das Monastério in Santiago (in der Nähe des Podocarpus Nationalparks)
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Der zauberhafte Garten des Casa de Nelly und die tolle Crew in diesem Haus in San Agustín

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Herz der Crew – der Koch Germán und der Gerant und Mädchen für alles, Harry
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Die Vielfalt an Früchten und Gemüsen hat in Kolumbien noch eine Dimension zugelegt. Fast täglich entdecken wir etwas Neues !

¡Lástima!

Das Kreuzen auf den Bergstrassen in Peru ist meist ein Kräftemessen. Sie benutzen nicht nur die Bremse spärlich, sondern auch den Rückwärtsgang sehr ungern.

So langsam sind wir das immersüsse Brot überdrüssig. Auch wenn Jeannine regelmässig selbst Brot backt, kaufen wir auch in Bäckereien oder auf der Strasse Brot ein. Es wird als „salzig“ verkauft, ist aber immer süsslich und sogar das „Vollkornbrot“ besteht aus 90% Weissmehl.

Olivers Kreditkarte hat einen Wasch- und Trocknungszyklus in einer lavandería hinter sich. Seither ist sie irreversibel konkav verbogen, funktioniert aber noch.

¡Migas!

Zum Bild eines peruanischen Dorfes gehören nicht nur rohe Fassaden von Backsteinen, sondern auch Armierungseisen, die bei allen Gebäuden, auch nach Fertigstellung, oben herausragen – vielleicht würde man ja mal noch mehr Stöcke aufbauen

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Viele Lastwagen, sowohl in Peru wie auch in Ecuador, sind verziert mit frommen Aufschriften, aufwändigen Zeichnungen resp. Gemälden
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Im Paradies angekommen ?

In Ecuador entdecken wir die lokalen Marken Floralp und Toni, die richtig guten Käse produzieren. Einmal haben wir gar ein Fertigfondue gekauft und dies zusammen mit Kathrin und Andreas am Feuer genossen.

Wenn wir in Kolumbien Geschäften oder Marktständen entlang schlendern, werden wir nicht wie üblich mit «buenos días» oder «buenas tardes» begrüsst, sondern vernehmen immer wieder den Satz «¡a la orden!». Eine weitere, unterwürfig anmutende Formulierung, an die wir uns gewöhnen müssen, ist «sí señor» / «sí señora», anstatt nur «sí»

In Kolumbien wird sehr viel Rad gefahren. Auch in teilweise kleinen Ortschaften gibt es Radstreifen, und auf dem Land ist das Fahrrad für viele das einzige Transportmittel, welches sie besitzen. Aber auch in der Freizeit wird geradelt. Diese Mountainbiker oder Rennradfahrer sind modern angezogen und fahren z.T. hochkarätige Maschinen. Sicherlich haben da auch die internationalen Grössen Nairo Quintana und Jarlinson Pantano ihren Einfluss.

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Und wenn wir schon beim Sport sind: Die Fans von „Roger National“ gibts auch in Südamerika

Próximamente

Das Ende unserer Reise ist in Sichtweite. Nach 27 Monaten unterwegs, werden wir im Februar 2017 in die Schweiz zurück kehren. Wir sind nicht reisemüde, aber reiseerfüllt. Noch immer mit Begeisterung entdecken wir Neues und Unbekanntes, möchten aber aufhören, solange das genau so ist. Die verbleibenden Wochen werden wir in Kolumbien verbringen. Wie bereits im letzten Jahr, wird uns unser Freund Beat über Weihnachten und Neujahr besuchen und mit uns drei Wochen mitreisen. Das freut uns sehr, und wir werden ihm einen kleinen Teil der enormen Vielfalt dieses Landes zeigen können. In Cartagena werden wir Kasbah in den Container fahren, und er wird darin nach Basel reisen – allenfalls sogar zusammen mit einem anderen Fahrzeug.

Nützliches Vokabular

la retrospectiva – Rückblick
el sítio arqueologico – archäologische Stätte
el desierto – Wüste
los indígenas – Eingeborene (Ureinwohner)
la mitada – Hälfte / Mitte
buenos días / buenas tardes – guten Tag (vor dem und nach dem Mittag)
a la orden – zu (Ihren) Diensten
sí señor(a) – ja mein Herr / meine Dame

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6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ursula sagt:

    ungloublich, itz sit dir scho wieder äs witers jahr ungerwägs. d’reisebrichte liesen ig gäng gärn, isch spannend z’ghöre, wo dir ungerwägs sit. mir si ou grad bescheideni vier wuche im süde vo australie ungerwägs. wünsche euch witerhin gueti reis

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  2. Ändu sagt:

    Spannend zu lesen! Sehe ich auf dem einen Bild einer der beiden neuen Jeans-Jupes aus der Ciudad Azul? Gniessets und liebi Grüess, Ändu

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    1. otrocachito sagt:

      Boz tonner! Du bist aber ein ganz scharfer Beobachter Ändu und ziehst so einfach die richtigen Schlüsse. Gratulation, dafür gibts eine Aufmerksammedaille der Redaktion !

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  3. Theres Leuenberger sagt:

    Hüt am Abe ha ig eifach mou wölle wüsse ob dir immer no uf Reise sit, und siehe da, i ha öire Blog gfunde. Aes isch sehr spannend was dir alles erläbt heit. I ha öire Bricht mit viel Inträsse gläse, da mir uf üsere Südamerikareis o äs paar Ort bsuecht hei.
    mir wünsche öich witerhin vieli tolli Erläbnis, schöni Feschtäg u a guete Rutsch is neue Jahr.
    Liebi Grüess Theres u Kurt

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    1. otrocachito sagt:

      Schön von Euch zu lesen Theres und Kurt. Ja wir sind immer noch motiviert und flott unterwegs in Südamerika. Kolumbien ist noch einmal eine ganz neue Erfahrung die wir ausgiebig auf uns wirken lassen. Auch Euch wünschen wir von Herzen frohe Festtage und ein gutes Neues Jahr, das Euch bestimmt wieder eine neue Reiseerfahrung bringt ?

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  4. Stefan Graber sagt:

    Immer wieder interessant von euren Reiseerlebnissen zu lesen und die schönen Bilder zu Gemüte zu führen. Einfach nur spannend und Erlebnisse, die euch niemand mehr nehmen kann.
    Weiterhin eine gute Reise mit ebenso vielen Erlebnissen – geniesst es weiterhin.
    Liebe Grüsse aus der kühlen Schweiz, wo wir auf Schnee zum Skifahren warten.

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