¡Mmm, qué sabores!

Die Vielfalt der Früchte ist in Kolumbien so reich und schmackhaft, vergoldet nicht nur das Frühstücksmüesli sondern beschert uns auch manch exotische Zwischenmahlzeit oder Nachspeise, dass wir diese Lebensmittelklasse mit einem separaten Blogpost ehren wollen.

Hinweis: Jeweils das erste Bild anklicken und dann weiterblättern.

Einer unserer absoluten Lieblinge – die Ananas, links im Grössenvergleich mit einer Yuca, in der Mitte zusammen mit Riesenbananen, rechts ein Ananasfeld in der Nähe von Sogamoso

Die Curuba, links in Kaufform und in der Mitte aufgeschnitten, ist sehr weich und somit kaum transportfähig und geschmacklich eine Mischung zwischen einer Kaktusfeige und einer Granadilla (siehe unten). Die Feijoa isst man wie einen Apfel, am besten direkt vom Baum und überrascht mit einem lieblich süssen Geschmack

Die oben erwähnte Granadilla (links), gehört wie die Gulupa (mitte) und die Lulo zur Familie der Passionsfrucht. Sie alle haben dasselbe „Innenleben“ und eignen sich hervorragend als Saftfrüchte. Die Passionsfrucht heisst in Südamerika übrigens Maracuyá (mit Betonung auf der letzten Silbe: „Maracuyaaa“)

Die Pitaya, hier in der gelben Variante (es gibt auch noch eine pinkfarbene), ist bekannter unter dem Namen Dragon-fruit. In der Mitte ist die süsse Guyaba, die in gewissen Regionen fast schon eine Plage ist. Sie schmeckt köstlich direkt vom Baum oder ebenfalls als Saft. Das Fruchtfleisch ist leicht rosa. Erst vor Kurzem lernten wir auch noch die Sauervariante dieser Frucht kennen, welche in Kombination mit Mangosteen oder Mango ausgezeichnet schmeckt. Rechts Baumtomaten, die ausschliesslich als Saft genossen werden. Weniger süss als die meisten anderen Früchte und ja, es ist eine Frucht !

Die Anon ist der kleine Bruder der Chirimoya. Eine gewaltig süsse Frucht, die reif sehr weich ist. Sie enthält grosse, ovale schwarze Samen, die vom süssen Fruchtfleisch eingehüllt sind. Rechts die allseits bekannte Kokosnuss

Die Guanábana ist eine der grössten Früchte die uns je begegnet ist und hat nur einen milden etwas nussigen, leicht süsslichen Geschmack wenn sie reif ist. In der Mitte ist sie aufgeschnitten und das weisse Fruchtfleisch wird für Saft verkauft

Die Wassermelonen sind in Kolumbien auch etwas grösser als anderswo. Rechts normal grosse Zuckermelonen und dahinter die wohl verbreiteste Frucht Kolumbiens – die Papaya

Die Früchte werden nicht nur auf dem Markt, sondern auch in den Strassen angeboten. Direkt bei der Bushaltestelle (Mango, Avocado, Mandarinen), auf den Wagen (Trauben) und übers Mikrofon feil geboten, oder am Strassenrand kunstvoll präsentiert.

Und (fast) alle dieser Früchte fanden wir in der Casa Marco Polo in Cartagena jeweils vereint auf einem grandiosen Früchteteller zum Zmorge:

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Auf diesem Teller: Mango, Papaya, Zucker- und Wassermelone, Pitaya, Guayaba, Trauben, Erdbeere, Lulo, Mandarine, Mangosteen, Uchuva
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Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Stefan Graber sagt:

    Mmmm gluschtig. Ich sehe aber, dass ihr nur Schalenfrüchte auf eurem „Zvieriplättli“ hattet.

    Gefällt mir

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