Retrospectiva V

In dieser Retrospecitva berichten wir hauptsächlich über ein einziges Land — Kolumbien. Sie ist die letzte ihrer Art, denn unsere Reise endet in Panama, wo wir ins Flugzeug nach Zürich stiegen. Wie es weitergeht, beschreiben wir am Schluss. Unsere Erwartungen wurden von anderen Reisenden und Kolumbianern, die wir früher auf unserer Reise trafen, hochgeschraubt. «El único…

¡Mmm, qué sabores!

Die Vielfalt der Früchte ist in Kolumbien so reich und schmackhaft, vergoldet nicht nur das Frühstücksmüesli sondern beschert uns auch manch exotische Zwischenmahlzeit oder Nachspeise, dass wir diese Lebensmittelklasse mit einem separaten Blogpost ehren wollen. Hinweis: Jeweils das erste Bild anklicken und dann weiterblättern. Einer unserer absoluten Lieblinge – die Ananas, links im Grössenvergleich mit…

Arábica

«Wir Kolumbianer sind die drittgrössten Kaffeeproduzenten der Welt, gefolgt von Indonesien und Costa Rica, und vor uns liegen Brasilien und Vietnam. Allerdings produzieren diese nicht die gleich gute Qualität», erfahren wir, auf Klappstühlen sitzend, von Kaffeeduft und -artikeln umgeben, von unserem sympathischen Führer Felipe. Gehört haben wir von der ausnehmenden Qualität des kolumbianischen Kaffees schon…

¡ Olé !

Alle stehen auf und singen inbrünstig Kolumbiens Nationalhymne, begleitet vom Live-Orchester auf dem Balkon. Wir tun es der Zuschauermenge gleich und erheben uns, nehmen den Hut vom Haupt, aber in den Gesang stimmen wir nicht ein — weil wir den Text nicht kennen … Dreissig Minuten vorher: Wir stehen in einer langen Schlange. Beat mit den…

Retrospectiva IV

Gemäss dem Ausblick in der letzten Retrospectiva würden wir jetzt aus Argentinien schreiben. Natürlich kam es anders als geplant, und wir sind seit dem 31. Oktober in Kolumbien. Ebenfalls entgegen unserem Plan nicht als Rucksackreisende, sondern in gewohnter Weise mit unserem Auto Kasbah. Aufgrund der weiteren „Verspätung“ in Ecuador und den klimatischen sowie saisonalen Bedingungen, haben wir…

Reisealltag – Kochen

Um der verbreiteten Meinung, dass es bei „Campern“ jeden zweiten Tag Teigwaren mit Fertigsauce zum Essen gibt etwas Gegensteuer zu geben, öffnen wir heute den Vorhang und lassen in unsere Küche blicken.   Im Gegensatz zu den meisten Reisemobilen hat unser Kasbah eine Aussenküche und auch nach zwei Jahren „on the road“ möchten wir dies…

Todo orgánico

Die Antwort per Mail von Keith folgt innerhalb von 9 Stunden: «Están bienvenidos a quedarles con nosotros en nuestra finca (Gerne dürft ihr bei unserer Finca übernachten)», und gleichzeitig gibt er uns noch folgende Zusatzinformationen: «Der Weg von Mindo zu uns ist sehr schön, braucht aber Zeit, weil nur wenig asphaltierte Strasse. Der 2 km…

Die Kreuzfahrt, Teil 3

Am Sonntagmorgen, nach einem herrlichen Schnorchelgang in „erfrischenden“ Wasser beim Punta Vicente Roca, auf der Nordwestseite der Insel Isabela, steigen wir halb durchfroren auf die Schlauchboote, ziehen Maske und Flossen aus und tauschen unsere Unterwassererlebnisse untereinander aus. Oliver schwamm mit einem Seelöwen: Die kurze Bootsfahrt verstärkt die bereits blauen Lippen der Damen an Bord. Kaum auf…

Die Beinahe-Kreuzfahrt, Teil 2

Nach der ungeplanten Hotelnacht starten wir am nächsten Morgen zu zwölft mit unserem Führer Pedro die zweistündige, raue Schnellboot-Überfahrt zur Insel Isabela. Pedros Gepäck ist auf der Millennium geblieben. So hat er nicht mal Geld dabei, um nach der Überfahrt das Wassertaxi und den Nationalparkeintritt für uns zu bezahlen — Oliver leiht ihm das nötige Geld. Das…

Die Beinahe-Kreuzfahrt, Teil 1

Jetzt sind wir also so weit: wir nehmen an einer Kreuzfahrt teil, denn eines der unbestrittenen Highlights einer Reise nach Ecuador ist der Besuch des Archipels der Galapagosinseln. Unter Langzeitreisenden wie uns ein grosser Diskussionspunkt, weil dies ein teures Unterfangen ist. Während Wochen überlegen wir uns, ob wir uns diesen Luxus leisten sollen, und lassen…

Die Stadt der Alten

Die Schussfahrt runter vom Hügelzug des Cerro Mandango erinnert uns an diverse Veloreisen in Spanien. Bis zum abrupten Halt, denn vor uns macht sich (ohne Vorankündigung) ein Graben auf. Wir sind mitten in der Baustelle. Ein Bagger hat die Hälfte der Strasse aufgerissen und im bereits metertiefen Graben buddeln zwei Arbeiter weiter. Mit dem Fahrrad…

In den Strassen Perus

Der Verkehr rollt, ist aber unglaublich dicht und fordert höchste Konzentration. Das Hupkonzert ist irritierend, gibt aber weniger der Ungeduld der Peruaner Ausdruck als einer Warnung oder Anerkennung. Störend ist, dass sie lieber hupen anstatt zu bremsen. Nach ein paar hundert Kilometern auf äusserst kurvenreichen, peruanischen Teerstrassen, nähern wir uns der Stadt Huánuco in der Rushhour….